Die KI-Kompetenzpflicht ist im Wandel – was müssen Unternehmen jetzt wissen?
Im August 2024 ist die Europäische KI-Verordnung (EU AI Act) in Kraft getreten, ab dem 2. Februar 2025 ist Artikel 4 „KI-Kompetenz“ anwendbar. Allerdings wurde der EU AI Act im Juli 2026 durch die Digital-Omnibusregelung an vielen Stellen angepasst. Welche Änderungen bringt die neue Regelung für die bisherigen Vorgaben des EU AI Act zur KI-Kompetenz mit sich?
Dieser Impulsvortrag zeigt verständlich, warum Unternehmen auch weiterhin gefordert sind, ihre Beschäftigten im sicheren und kompetenten Umgang mit KI zu unterstützen. Dabei geht es um die wichtigsten rechtlichen Änderungen und praktische Anforderungen an Schulungen.
Des Weiteren wird im Vortrag einen praxisnahen Workshop-Ansatz vorgestellt, mit dem sich aus der KI-Strategie einer Organisation konkrete und zielgruppengerechte KI-Weiterbildungsmaßnahmen ableiten lassen. Es werden außerdem diverse Weiterbildungsformate, kostenlose Ressourcen sowie ein Selbsteinschätzungstool präsentiert, mit dem sich die eigene KI-Kompetenz in acht Kompetenzbereichen ermitteln lässt.
Somit wird aus der rechtlichen Anforderung ein konkreter Ansatz für die strategische Planung und praktische Umsetzung von KI-Weiterbildungen.
Erfahren Sie, was die neuen Regelungen konkret für Unternehmen bedeuten und wie KI-Kompetenz auch künftig systematisch gefördert werden kann.
Haftungsausschluss
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechtsberatung dar. Trotz sorgfältiger Aufbereitung wird keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität übernommen.
Programm
- 12:00 – 12:05 Uhr
Kurzvorstellung des Projekts AI TRAQC - 12:05 – 12:20 Uhr
Vortrag: „KI-Schulungen für Mitarbeiter: Pflicht oder doch nicht? Was ändert die Digitale Omnibusregelung gegenüber dem ursprünglichen EU AI Act“ von Aniko Uj (AI TRAQC & DHBW Heilbronn) - 12:20 – 12:30 Uhr
Offener Raum für Fragen
Aniko Uj
Aniko Uj arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im KI-Team der Bildungsforschung an der DHBW Heilbronn und fokussiert sich auf KI-Kompetenzanforderungen und den Kompetenzaufbau verschiedener Zielgruppen in Unternehmen und im Hochschulbereich.
Als Programmkoordinatorin für den Bereich „Training und Qualifikation“ bei AI TRAQC unterstützt sie die Konzeption und Umsetzung der Mitarbeiterqualifizierung von KMU in der Region, um deren KI-Kompetenzen zu stärken. Sie berät Geschäftsleitungen und Führungskräfte zur strategischen Entwicklung von KI-Kompetenzen und deren operativen Umsetzung. Darüber hinaus ist sie an der Entwicklung und Durchführung von unterschiedlichen Weiterbildungsangeboten beteiligt, die einen systematischen, nachhaltigen und gesetzeskonformen Aufbau von KI-Kompetenzen in Organisationen ermögliche